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Beiträge der Gruppe khms@wienunterwegs zur Station Arena

Über uns


Aufgabe 1

Der Unternehmer Leopold Böhm, der auf dem Gelände des Schlachthofs ein Textilgroßhandelszentrum errichten wollte, sagte in einer Fernsehdiskussion zu den BesetzerInnen:
"Wir haben dieses Grundstück erworben, und nun sagen Sie, dass ich kein Recht darauf habe, sondern dass Ihr Anliegen wesentlich wertvoller für die Gemeinschaft ist, und erheben aus diesem Grund Anspruch auf mein Eigentum. Wie stellen Sie sich einen Rechtsstaat vor, wenn jeder kommen kann und sagen, das, was Ihnen gehört, gehört wohl Ihnen, aber der Zweck, für den wir es brauchen, ist wesentlich wichtiger?"
Was ist eure Meinung dazu? Diskutiert ruhig erst eine Weile, bevor ihr Stellung nehmt.


Aufgabe 2

Der Kolumnist der "Presse" meinte, die Mehrzahl der Arena-BesetzerInnen wären nur nützliche Idioten für eine Handvoll radikaler Maoisten.
Wie kann eurer Meinung nach eine solche Bewegung verhindern, dass sie von einer Minderheit für deren politische Zwecke eingespannt wird?


Aufgabe 3

Die BesetzerInnen der Arena verbrachten viele Stunden damit, in der Vollversammlung über ihre nächsten Akitionen zu beraten. Viele fanden das sehr mühsam. Könnt ihr euch einen effektiveren und schnelleren Weg vorstellen, wie eine Gruppe von Hunderten Menschen zu gemeinsamen Entscheidungen kommen kann, die von allen akzeptiert werden?

Und eine Gruppe von Tausenden?
Von Zehntausenden?
von Millionen?


Aufgabe 4

Welche Vor- und Nachteile hat es, Entscheidungen von allen Betroffenen direkt fällen zu lassen?

Welche Vor- und Nachteile hat es, Entscheidungen von gewählten VertreterInnen treffen zu lassen?


 


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Martin Auer
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